EL Folie - Lichtfolie, Leuchtfolie und Elektrolumineszenz


Datum 04.09.2010
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Starker Auftritt: EL Folien auf der Viscom Messe


Auf der letzten Viscom haben sich insgesamt über 250 Messebesucher über die Vorteile und Eigenschaften der EL-Folie informiert. Unter anderem wurden neue Anwendungsmöglichkeiten, Größen und Ansteuerungen präsentiert.

"Das Produkt hat sich mittlerweile auch auf dem Gebiet der Werbetechnik etabliert, hier gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten", so Andreas Angenendt, GF von DKN. "Die Qualität, insbesondere die Helligkeit und die Lebensdauer der Folien, lassen einen zuverlässigen und großflächigen Einsatz in Kundenprojekten zu."



Aktueller Link zu dem Thema:

www.viscom-messe.de 
        
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Alternative zur herkömmlichen Lichttechnik
EL Folien kontra Leuchtkasten - eine echte Alternative



Die Entdeckung der Elektrolumineszenz (EL) geht zurück in das Jahr 1936, sie kam jedoch bis Anfang der 60-er Jahre nicht über das Laborstadium hinaus.

Dies lag unter anderem an der damaligen Vorstellung, mit der "Flächenleuchte" eine Konkurrenz zur üblichen Glühlampe entwickeln zu wollen; dieses Unterfangen scheiterte wegen des geringen Wirkungsgrades für allgemeine Beleuchtungszwecke. Dies auch unter Berücksichtigung der damaligen technologischen Möglichkeiten.

Als Alternative zur herkömmlichen Lichttechnik gewinnt heute die EL-Technik ständig an Bedeutung, dies insbesondere für Einsatzbereiche, die nur mit blend- und schattenfreien homogenen Leuchtflächen geringster Einbautiefe (< 1mm) und minimaler Leistungsaufnahme (1 W / 100cm²), mit beliebigen Außenabmessungen und Konturen zu verwirklichen sind.EL-Zellen sind aktive Lichtquellen mit den Eigenschaften eines indirekten Lichts, gleichbedeutend mit der Reflexion von Lichtstrahlen an einem matten Körper. Ihr Licht scheint aus dem Nichts zu kommen und wirkt unrealistisch und unerklärlich. Es erscheint angenehm und blendet nicht.

Gekrümmte Leuchtfolien verwirklichen einen dreidimensionalen Lichteffekt. Befestigt man die EL-Folien auf Gegenständen, so beginnen diese zu leuchten. EL-Zellen sind sogenannte Lambert-Strahler, d. h. die Leuchtdichte der von der Oberfläche ausgehenden Strahlung ist von jeder Seite betrachtet gleich.
Das Licht der Folien ist sehr schmalbandig, beinahe monochromatisch, absolut gleichmäßig und weit sichtbar.

Die höheren Anfangsinvestitionen gegenüber traditionell gefertigten Leuchtkästen mit Neon-Technik relativiert sich mit zunehmender Laufzeit, da die Wartungskosten und die Kosten für den Stromverbrauch wesentlich geringer sind.



        
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Die große Knoff-Hoff-Show greift die neuen Entwicklungen bei Leuchtmitteln auf
Elektrolumineszenz in den Medien: jetzt auch Thema im Fernsehen



Wer träumt nicht von einer Tapete, die sich je nach Stimmung unterschiedlich einfärben lässt? Mit einer neuen Technik könnte das bald möglich sein.

Winzige Halbleiterwürfel, LEDs (Light Emitting Diodes), können durch Anlegen einer elektrischen Spannung zum Leuchten gebracht werden. Durch die elektrische Spannung werden Elektronen auf ein höheres Energieniveau gebracht. Wenn sie wieder auf ihr ursprüngliches Niveau herunterfallen, strahlen sie Licht ab.

Die Leuchtdioden sind in ihrer Lichtausbeute intensiv, werden dabei aber kaum warm. Sie sind sehr energiesparend, weil sie das Licht direkt erzeugen und nicht über den Umweg der Wärmestrahlung, wie zum Beispiel bei Glühlampen. Als wahre Dauerbrenner können sie bis zu 100.000 Stunden - das sind elf Jahre - ohne Unterbrechung leuchten. LEDs werden inzwischen zum Beispiel standardmäßig im Autoinnenraum eingesetzt. Sie beleuchten Armaturenbretter und werden auch in Rückleuchten eingebaut.

Die Farbe hängt vom verwendeten Halbleitermaterial ab. Blaues Licht entsteht zum Beispiel aus dem Materialsystem Indium-Gallium-Nitrid oder Gallium-Nitrid. Für das Spektrum von Grün bis Tiefrot verwendet man heute hauptsächlich Indium-Gallium-Aluminium-Phosphid. Weißes Licht lässt sich nicht so einfach erzeugen. Es kann einerseits durch die additive Farbmischung einer rot, grün und blau leuchtenden LED entstehen oder durch so genannte Lumineszenz-Konversion. Dabei regt zum Beispiel das Licht einer blauen LED einen Fluoreszenzleuchtstoff an, der gelbes Licht abstrahlt. Die Mischung dieser beiden Farben nimmt das Auge als weiß wahr.

Leuchttapete
Neben diesen bekannten LEDs kann man auch mit Folien arbeiten. Die leuchtende Substanz ist hier Zinksulfid, ein Halbleiter. Die Elektronen des Zinksulfids werden durch elektrische Felder auf ein höheres Niveau gehoben, fallen zurück und geben dann die aufgenommene Energie in Form von Licht ab. Die Leuchtpigmente sind in einem transparenten, organischen oder keramischen Bindemittel eingebettet.

Das elektrische Feld wird über flächige Elektroden zugeführt, die auf beiden Seiten der Leuchtfläche angebracht sind. Die Frontelektrode besteht aus einer speziellen, sehr dünnen und transparenten Metallschicht. Insgesamt sind die flexiblen Folien nur 0,8 Millimeter dick. Ähnlich wie LEDs entwickeln sie kaum Wärme, weil der Strom zu einem großen Teil direkt in Licht umgewandelt wird.




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Originalbeitrag im ZDF 
        
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EL Folien Gruppe bei XING 
        
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EL Folien im Museum - leuchtende Wegweiser


Ein neues, einzigartiges Mitmach-Museum ist in Wetzlar eröffnet worden: 14 Unternehmen der Region gründen das "Haus der Optik + Feinmechanik".

Von Raum zu Raum führt ein Lichtstrahl durch das Reich des Lichts - visualisiert durch EL Folien. Der "Lichtstrahl" führt die Besucher durch die einzelnen Räume in zwei Etagen. Zwischen lehrreichen Tafeln und Objekten gibt es immer wieder Mitmach-Inseln, wo geschaut, gedrückt und ausprobiert werden darf. Zehn Themenbereiche laden ein, das eigene Wissen zu erweitern, sei es über das menschliche Auge, über feinmechanische Funktionalitäten oder über Hightech-Produkte unserer Zeit. Auf die Darstellung optischer Grundlagen folgt die Demonstration legendärer, alltäglicher und zukünftiger Anwedungen: Optik und Feinmechanik in neuem Licht.

Mehr Infos im Internet unter www.viseum-wetzlar.de



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